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ImmoScout24

Flamatt, 4. August 2020

Steigende Mieten, preiswerteres Wohneigentum im Juli

Swiss Real Estate Offer Index

Der Juli offenbart einen gegenläufigen Trend auf dem Schweizer Wohnungsmarkt. Während Mietwohnungen zu leicht höheren Preisen ausgeschrieben werden, korrigieren die Anbieter von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen ihre Preisforderungen nach unten, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt.

Wer sich aktuell nach einer neuen Mietwohnung umsieht, muss mit höheren Preisen rechnen als im Vormonat. Die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten sind im Verlauf des Julis mit 0,4 Prozent leicht gestiegen, wie der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhobene Swiss Real Estate Offer Index zeigt. Längerfristig präsentiert sich die Mietpreisentwicklung jedoch vorteilhaft für Wohnungssuchende. Über die vergangenen zwölf Monate sind die durchschnittlichen Marktmieten in der Schweiz um −0,6% gefallen. Die Sommerpause macht sich zudem im Marktvolumen bemerkbar: Im Vergleich zum Vormonat wurden im Juli rund 1000 Inserate weniger ausgewertet, was einem Rückgang von −4,7 Prozent entspricht.

Mieten ist jedoch nicht gleich Mieten – aufgrund der Vielfalt der Landesteile gibt es grosse Unterschiede bezüglich der Mietpreisniveaus und deren Entwicklung. Die mit Abstand höchsten Preise werden in der Grossregion Zürich verlangt, wo die Monatsmiete für eine Wohnung mit 100 m2 Wohnfläche rund 2650 Franken kostet. Am wenigsten tief in die Tasche greifen müssen Mieter in der Ostschweiz, wo ein vergleichbares Objekt aktuell für 1850 Franken monatlich zu haben ist.

Wohneigentum wird im Juli günstiger

Im Gegensatz zu den Mieten haben die Angebotspreise für Wohneigentum im Juli nachgelassen. Kaufinteressenten können sowohl bei Einfamilienhäusern als auch Eigentumswohnungen von einem Preisrückgang von −0,6 Prozent profitieren. Diese kurzfristige Senkung sollte aber nicht über die längerfristige Entwicklung hinwegtäuschen. Über die vergangenen zwölf Monate werden Einfamilienhäuser (+1,1 Prozent) wie Eigentumswohnungen (+1,6 Prozent) zu höheren Preisen zum Verkauf ausgeschrieben.

«Die aktuellsten Daten des Swiss Real Estate Offer Index zeigen, dass der Schweizer Wohnungsmarkt die durch das Coronavirus bedingten Turbulenzen bis anhin gut überstanden hat», erklärt Martin Waeber, Managing Director ImmoScout24. «Ob dies auch so bleibt, hängt jedoch stark vom Wirtschaftsverlauf in den kommenden Monaten ab». 

Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert.

www.immoscout24.ch/immobilienindex
www.iazi.ch/angebotsindizes

Detaillierte Informationen und Statistiken zur schweizweiten Entwicklung und zu den Entwicklungen in den verschiedenen Grossregionen finden sich im Downloadbereich.

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